Deutscher Schäferhund
Der Deutsche Schäferhund ist eine große, wendige und hochintelligente Arbeitshunderasse, die 1899 in Deutschland von Max von Stephanitz für das Hüten und Bewachen von Vieh gezüchtet wurde. Treu, mutig und vielseitig wird er erfolgreich bei Polizei, Militär, Such- und Rettungseinsätzen sowie als Blindenführhund eingesetzt und ist zudem ein zuverlässiger Familienbegleiter. Die Rasse braucht konsequente Erziehung, frühe Sozialisierung und ausreichend körperliche und geistige Auslastung.
Gewicht
22–40 kg
Widerristhöhe
55–65 cm
Lebenserwartung
9–13 Jahre
Größe
groß
Aktivität
hoch
Haaren
hoch
Bellfreudigkeit
moderate
Wohnungstauglich
Für das Leben in einer Wohnung nicht ideal geeignet, da der Hund viel Bewegung braucht, groß ist und ohne ausreichend Platz und tägliche Aktivität zu destruktivem oder ängstlichem Verhalten neigt. Kann sich nur an das Wohnungsleben anpassen, wenn die Besitzer täglich 2+ Stunden intensive Bewegung im Freien einplanen.
Pflege
Bürste das Fell mindestens 2–3 Mal pro Woche (während des Fellwechsels täglich), um den starken ganzjährigen Haarausfall zu kontrollieren. Sorge für mindestens 2 Stunden intensive Bewegung täglich, einschließlich geistiger Auslastung wie Gehorsamstraining oder Nasenarbeit. Füttere hochwertiges Futter für große Rassen, halte ein gesundes Gewicht zum Schutz der Gelenke, plane regelmäßige Tierarztkontrollen für rassetypische Erkrankungen und schneide regelmäßig die Krallen.
Gesundheit
Hüftdysplasie, Ellbogendysplasie, degenerative Myelopathie, Magendrehung (GDV), exokrine Pankreasinsuffizienz (EPI), Osteoarthrose, Hautallergien, von-Willebrand-Krankheit, Pannus (chronische oberflächliche Keratitis)
Fell
Doppeltes Fell, mittellang
Reisen
Deutsche Schäferhunde sind zu groß für die Flugzeugkabine und müssen als aufgegebenes Gepäck im Frachtraum in einer IATA-konformen starren Box fliegen; gewöhne deinen Hund frühzeitig an die Box, um Stress zu reduzieren. Bei Autofahrten den Hund in einer crashgetesteten Box oder mit einem Sicherheitsgurtgeschirr sichern, alle 2–3 Stunden regelmäßige Pausen für Bewegung und Lösen einplanen und den Hund nie allein in einem heißen Auto lassen. Vertraute Decken, Futter, Wasser und tierärztliche Gesundheitszeugnisse mitnehmen. Haustierfreundliche Unterkünfte im Voraus buchen und rassespezifische Vorschriften am Reiseziel prüfen.
Transportbox-Größe
Ein extragroßer, starrer Transportbox (IATA-konform) ist erforderlich; in der Regel Größe 500 (Giant), etwa 122 × 81 × 89 cm, sodass der Hund stehen, sich drehen und ausgestreckt liegen kann. Nicht geeignet für weiche Kabinentaschen.
Geschirrgröße
Geschirr Größe Large oder Extra-Large; bei Rüden (30–40 kg, Brustumfang meist 70–85 cm) XL wählen; bei Hündinnen (22–32 kg, Brustumfang meist 60–75 cm) L wählen. Für mehr Kontrolle ein anti-zieh- oder Brustgeschirr mit Vorderring verwenden.
Leine
Verwende für tägliche Spaziergänge eine robuste 1,5–2 m lange Leine (18–25 mm breit) aus Nylon oder Leder. Eine kurze Führleine (0,5 m) ist in belebten Bereichen hilfreich. Ausziehleinen werden für diese kraftvolle Rasse nicht empfohlen.
Mitnahme in der Flugkabine
meist nicht
Dieser Rasseguide ist in der Hani-Walk-App immer griffbereit — zusammen mit dem Gassi-Tracker, dem digitalen Heimtierausweis und Impf-Erinnerungen.
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