Cavalier King Charles Spaniel
Der Cavalier King Charles Spaniel ist eine kleine britische Begleithunderasse mit seidigem Fell, großen ausdrucksstarken Augen und langen, befederten Ohren, die seit dem 17. Jahrhundert beim europäischen Adel beliebt ist. Die Rasse vereint die sanfte Zuneigung eines Schoßhundes mit der Athletik eines Jagdspaniels und versteht sich gut mit Kindern, anderen Haustieren und Fremden. Sie passt sich gut an das Leben in der Wohnung an, neigt jedoch zu mehreren schwerwiegenden Erbkrankheiten, vor allem zur Mitralklappenerkrankung und zur Syringomyelie.
Gewicht
5–8 kg
Widerristhöhe
30–33 cm
Lebenserwartung
12–15 Jahre
Größe
klein
Aktivität
mittel
Haaren
moderate
Bellfreudigkeit
niedrig
Wohnungstauglich
Ausgezeichneter Wohnungshund: geringe Größe, moderates Energieniveau und geringe Neigung zum Bellen machen den Cavalier zum idealen Stadtbegleiter; tägliche Spaziergänge sind unverzichtbar, und aufgrund seiner sozialen Natur sollte der Hund nicht über längere Zeit allein gelassen werden
Pflege
Bürsten Sie das Fell mehrmals wöchentlich, um Verfilzungen und Knoten zu vermeiden. Baden Sie den Hund bei Bedarf, etwa einmal im Monat. Kontrollieren und reinigen Sie die Ohren regelmäßig, um Infektionen vorzubeugen. Sorgen Sie für moderate tägliche Bewegung: zwei Spaziergänge à 20–30 Minuten pro Tag. Vereinbaren Sie regelmäßige tierärztliche Untersuchungen zur Kontrolle von Herz- und Nervengesundheit. Achten Sie sorgfältig auf das Gewicht, da Übergewicht orthopädische Probleme verschlimmert. Verwenden Sie ein Geschirr statt eines Halsbands, um den Druck auf den Hals zu verringern, besonders wegen des CM/SM-Risikos. Putzen Sie regelmäßig die Zähne. Professionelle Fellpflege alle 3–4 Monate.
Gesundheit
Mitralklappenerkrankung (MVD) — häufigste Todesursache der Rasse, Syringomyelie und Chiari-ähnliche Malformation (CM/SM) — neurologische Erkrankung von Gehirn und Rückenmark, Hüftgelenksdysplasie, Patellaluxation, Katarakt, progressive Retinaatrophie, trockenes Auge (Keratoconjunctivitis sicca), Ohrenentzündungen, primäre sekretorische Otitis media (PSOM / 'Klebeohr'), Epilepsie
Fell
Lang, seidig
Reisen
Reist im Allgemeinen gut — die Rasse ist für ihre Anpassungsfähigkeit bekannt. Prüfen Sie bei Flugreisen die jeweiligen Airline-Richtlinien; meist ist Kabinentransport möglich, wenn Hund und Box zusammen unter 8 kg bleiben. Gewöhnen Sie den Hund vorab an die Box, um Reisestress zu reduzieren. Nehmen Sie Wasser, einen tragbaren Napf und ein vertrautes Spielzeug mit. Vermeiden Sie Überhitzung — die Rasse kann empfindlich auf hohe Temperaturen reagieren. Machen Sie bei langen Autofahrten alle 2–3 Stunden eine Pause für Spaziergang und Wasser.
Transportbox-Größe
Geeignet ist eine weiche Tasche oder harte Box mit Innenmaßen von etwa 55–60 cm Länge, 35–40 cm Höhe und 35 cm Breite; der Hund muss bequem stehen, sich umdrehen und liegen können
Geschirrgröße
In der Regel Größe S oder M; ein gepolstertes, gut sitzendes Geschirr, das den Druck gleichmäßig verteilt, wird empfohlen — besonders wichtig wegen des CM/SM-Risikos, um Druck auf Hals und Luftröhre zu vermeiden
Leine
Eine 1,5–2 m lange Leine aus Nylon oder Leder wird empfohlen; eine Rollleine kann in sicheren, offenen Bereichen verwendet werden; in unumzäunten Bereichen stets an der Leine führen, da die Rasse einen ausgeprägten Jagdinstinkt als Spaniel hat
Mitnahme in der Flugkabine
meist erlaubt
Dieser Rasseguide ist in der Hani-Walk-App immer griffbereit — zusammen mit dem Gassi-Tracker, dem digitalen Heimtierausweis und Impf-Erinnerungen.
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