Magyar Vizsla
Der Magyar Vizsla ist ein eleganter, goldrostfarbener Jagdhund aus Ungarn, bekannt für seine feine Nase, seine Vielseitigkeit im Feld und sein ausgeprägtes Apportiervermögen. Er verbindet die unermüdliche Energie eines Arbeitshundes mit einem sehr anhänglichen Wesen und ist daher bei Jägern wie bei aktiven Familien gleichermaßen beliebt. Der Vizsla verträgt es nicht, lange allein zu sein, und braucht täglich viel Bewegung, um glücklich und gesund zu bleiben.
Gewicht
18–30 kg
Widerristhöhe
53–64 cm
Lebenserwartung
12–15 Jahre
Größe
mittelgroß
Aktivität
hoch
Haaren
niedrig
Bellfreudigkeit
moderate
Wohnungstauglich
Der Magyar Vizsla ist für eine Wohnung wenig geeignet. Diese Rasse braucht viel Platz, täglich lange Bewegung und die Möglichkeit, frei zu laufen. Ohne genug Beschäftigung kann er destruktiv und ängstlich werden. Ideal ist ein Haus mit großem Garten.
Pflege
1–2 Mal pro Woche mit einem Gummihandschuh oder einer Borstenbürste bürsten, im Fellwechsel häufiger (4–5 Mal). Nur bei Bedarf baden. Die Ohren regelmäßig kontrollieren und reinigen; Entwurmung und Parasitenschutz auf dem aktuellen Stand halten. Braucht täglich mindestens 2 Stunden intensive Bewegung, idealerweise mit Freilauf.
Gesundheit
Hüftdysplasie, Epilepsie, Futtermittelallergien (auch gegen Soja), leichte Augenerkrankungen, Ohrenentzündungen, Krebs
Fell
Kurzes, glattes, dichtes, eng anliegendes Fell
Reisen
Im Auto zur Sicherheit eine gesicherte Box oder ein Autogeschirr verwenden. Auf langen Fahrten alle 2–3 Stunden für Bewegung und Wasser anhalten. Im Flugzeug müssen Vizslas in einer IATA-zugelassenen Box im Frachtraum reisen; die Regeln der Airline frühzeitig prüfen. Wegen des dünnen Fells unterwegs vor Kälte schützen.
Transportbox-Größe
Wegen seiner Größe (53–64 cm Schulterhöhe, 18–30 kg) überschreitet der Magyar Vizsla die üblichen Maße und Gewichtsgrenzen für Kabinentaschen. Für den Transport ist eine IATA-zugelassene Box im Frachtraum des Flugzeugs nötig.
Geschirrgröße
Meist Größe L oder XL, je nach Hersteller. Empfohlen wird ein Y- oder H-Geschirr mit verstellbaren Brust- und Bauchgurten für Komfort und Kontrolle.
Leine
Für den Alltag wird eine robuste Nylon- oder Lederleine von 1,5–2 m empfohlen. Eine Roll- oder Schleppleine (5–10 m) ist für Training und Aktivitäten im Freien nützlich. Ein Geschirr statt Halsband entlastet den Hals dieser energiegeladenen Rasse.
Mitnahme in der Flugkabine
meist nicht
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