Deutscher Boxer
Der Boxer ist eine große, kurzhaarige Arbeitshunderasse, die Ende des 19. Jahrhunderts in Deutschland aus Bulldogge und dem ausgestorbenen Bullenbeißer entwickelt wurde. Die Rasse zeichnet sich durch hohe Energie, Loyalität zur Familie, Verspieltheit und einen natürlichen Wachtrieb aus. Boxer benötigen erheblich viel tägliche Bewegung und neigen zu mehreren erblichen Erkrankungen, darunter Herzkrankheiten und Krebs.
Gewicht
25–32 kg
Widerristhöhe
53–63 cm
Lebenserwartung
10–12 Jahre
Größe
groß
Aktivität
hoch
Haaren
moderate
Bellfreudigkeit
moderate
Wohnungstauglich
Möglich, wenn der tägliche Bewegungsbedarf (mindestens 60–120 Minuten) vollständig gedeckt wird, aber Boxer sind energiegeladene Hunde, die idealerweise ein Haus mit sicher eingezäuntem Garten brauchen. Ohne ausreichend Aktivität können sie in einer Wohnung unruhig und destruktiv werden.
Pflege
Bürste das Fell ein- bis zweimal pro Woche mit einer Gummi-Striegelbürste, um lose Haare zu entfernen. Wische die Gesichtsfalten bei Bedarf mit einem feuchten Tuch oder Feuchttuch ab. Bade den Hund nur bei Bedarf. Krallen alle zwei Wochen schneiden. Sorge für 60–120 Minuten tägliche Bewegung (Spaziergänge, Spiel, Agility). Überhitzung wegen der brachyzephalen Anatomie vermeiden. Plane regelmäßige Tierarztkontrollen einschließlich Herz- und orthopädischer Untersuchungen ein.
Gesundheit
Arrhythmogene rechtsventrikuläre Kardiomyopathie (ARVC/Boxer-Kardiomyopathie), Aortenstenose, Hüftdysplasie, Krebs (Lymphom, Gehirn-, Herz- und Milztumore), degenerative Myelopathie, Magendrehung (Blähsucht), Hypothyreose, brachyzephales obstruktives Atemwegssyndrom (BOAS), chronische Nierenerkrankung
Fell
Kurzes, glattes Fell
Reisen
Boxer reagieren aufgrund ihrer brachyzephalen Anatomie empfindlich auf Hitze — Anstrengung bei heißem Wetter begrenzen und stets frisches Wasser bereitstellen. Für Autofahrten eine gesicherte Box oder ein Sicherheitsgurtgeschirr verwenden. Die Rasse ist auch kälteempfindlich, daher kann im Winter ein Hundemantel nötig sein. Bei längeren Autofahrten häufige Pausen für Bewegung und Lösen einplanen.
Transportbox-Größe
Boxer sind eine große Rasse; Flugreisen in der Kabine sind nicht möglich. Für den Bodentransport eine XXL-Box aus Kunststoff oder Metall verwenden (ca. 122 cm lang × 81 cm hoch), in der der Hund bequem stehen, sich drehen und liegen kann.
Geschirrgröße
Größe L oder XL je nach Brustumfang (meist 70–95 cm). Ein anti-zieh-Geschirr mit Vorderring wird für bessere Kontrolle dieser starken, energiegeladenen Rasse empfohlen.
Leine
Robuste 1,5–1,8 m lange Leine aus Nylon oder Leder. In sicheren, offenen Bereichen kann eine Ausziehleine bis 5 m verwendet werden. Aufgrund der Kraft und des Jagdtriebs der Rasse sollte Freilauf auf sicher eingezäunte Bereiche beschränkt bleiben.
Mitnahme in der Flugkabine
meist nicht
Dieser Rasseguide ist in der Hani-Walk-App immer griffbereit — zusammen mit dem Gassi-Tracker, dem digitalen Heimtierausweis und Impf-Erinnerungen.
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